[Darstellung Größer 1 wählen.] [zum Inhalt (Taste Alt+8).] [zur Auswahl (Taste Alt+7).] (Taste Alt+6).

Sabine Dittmar, MdL.

 

Die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Dittmar besuchte diese Woche das Mehrgenerationenhaus (MGH) in Bad Kissingen, um sich von Ulrike Reuß (links im Bild), der Leiterin des Hauses, über das Projekt-Angebot, die finanzielle Lage und über die Zukunftsaussichten informieren zu lassen. Das MGH wird bislang aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Bundesfamilienministeriums finanziert, diese Finanzierung läuft jedoch Ende 2011 aus. Es ist heute noch nicht abzusehen, ob und wie das MGH danach fortbestehen kann.
Dittmar und Reuß waren sich darüber einig, dass das Bundesministerium für Familie dringend eine Lösung finden muss, um die weitere Finanzierung des MGH in Bad Kissingen zu sichern. Bundesweit geht es mittlerweile um den Fortbestand von 500 Häusern dieser Art. Auch den Freistaat sehen beide in der Pflicht, dieser müsse sich künftig an der Finanzierung beteiligen. Inzwischen sind die Mehrgenerationenhäuser für viele Menschen Orte des sozialen Miteinanders geworden, die unbedingt erhaltenswert sind, Sabine Dittmar wird sich hierfür politisch einsetzen.

Veröffentlicht am 30.08.2010

 
 

SPD-Gesundheitspolitikerin Dittmar begrüßt Initiative im Bund zur Änderung des Transplantationsgesetzes - fordert aber insgesamt verbesserte Rahmenbedingungen

Zur Initiative des Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Wolfgang Zöller, MdB, meint SPD-Gesundheitspolitikerin Sabine Dittmar: „Wenn diese kein zahnloser Tiger bleiben soll, müssen neben der Freistellung, Entlohnung und verpflichtenden Fortbildung, vor allem die bereits bestehende, aber von mehr als der Hälfte der Häuser nicht beachtete Mitteilungspflicht eines potentiellen Spenders an die Koordinierungsstelle der DSO (Deutsche Stiftung Organspende) durchgesetzt werden. Nur 46% der Kliniken beteiligen sich an der Potentialanalyse, welche einen systematischen und kontinuierlichen Abgleich zwischen potentiell möglichen und tatsächlich realisierten Organspenden ermöglicht. Einzig durch diese Datenlage lassen sich Schwachstellen in einzelnen Kliniken aufzeigen und Verbesserungen gemeinsam realisieren. Außerdem werden deutlich verbesserte Rahmenbedingungen und Organisationsstrukturen, ähnlich dem spanischen Vorbild, zur Steigerung der Organspenden in Deutschland von Nöten sein. Nicht zuletzt gilt es eine finanzielle Vereinbarung zwischen Krankenhausgesellschaft und DSO so auszugestalten, die die Kosten der Krankenhäuser für die Betreuung von möglichen Organspendern real erstattet.

Veröffentlicht am 30.08.2010

 
 

SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Dittmar zu den Praxisschließungen

In ganz Bayern haben Hausärzte für zwei Tage ihre Praxen geschlossen – aus Protest gegen die Sparpolitik von FDP-Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler. Die Allgemeinmediziner wehren sich gehen Röslers Pläne, die Gelder für sogenannte Hausarztverträge zurückzufahren. Die Hausärzte sehen sich – abgesehen von den Hausarztverträgen – seit Jahren als die Verlierer im Honorarkampf der niedergelassenen Mediziner. So erhielten die bundesweit rund 50 000 Allgemeinmediziner im vergangenen Jahr rund 0,5 Prozent mehr Geld – im Ärzteschnitt waren es dagegen 7,2 Prozent. Die SPD-Landtagsabgeordnete und Gesundheitspolitikerin Sabine Dittmar, selbst lange Jahre Hausärztin, hat Verständnis für die Protestaktion:

Das Gespräch führte Alice Natter in der MAINPOST

Veröffentlicht am 30.08.2010

 
 

SPD-Gesundheitspolitikerin Sabine Dittmar: Hausärzteproteste machen Probleme deutlich - CSU spricht mit gespaltener Zunge
Auch FDP-Gesundheitsminister Rösler macht den Hausarztvertrag zur Makulatur

Verständnis äußert die SPD-Gesundheitspolitikerin Sabine Dittmar für die angekündigten Protestaktionen der Hausärzte, die am Donnerstag und Freitag ihre Praxen schließen. So wird deutlich demonstriert, auf was sich Patientinnen und Patienten einstellen müssen, wenn es künftig immer weniger Hausärzte geben wird, betont die SPD-Landtagsabgeodnete, die selbst 13 Jahre als Hausärztin auf dem Land gearbeitet hat. Wichtig ist natürlich, dass eine entsprechende Notfallversorgung garantiert ist.

Durch die hausarztzentriete Versorgung, in der die Hausärzte eine Lotsenfunktion übernehmen und die die Krankenkassen verpflichtet, ihren Versicherten entsprechende Hausarztverträge anzubieten, wurde die Situation der Hausärzte deutlich verbessert. Nicht nur das Berufsbild an sich wurde aufgewertet, sondern auch die gravierenden Honorarunterschiede zu Fachärzten deutlich reduziert, stellt Dittmar fest. Die von Rösler angedachten Gesetzesänderungen machen den Hausarztvertrag jedoch zur Makulatur.

Auch die CSU - so die SPD-Gesundheitspolitikerin - spreche hier mit gespaltener Zunge:

In München verteilt die CSU Zuckerbonbons an den Hausärzteverband und in Berlin hat sie letztendlich ihre Zustimmung zur Zerschlagung der Hausarztverträge gegeben. Nur vom Hausärztemangel und einer drohenden Unterversorgung vor allem des ländlichen Raumes zu reden, aber in der praktischen Politik schlagkräftige Instrumente wie den Hausarztvertrag wieder auszuhöhlen, hilft weder den Hausärzten noch den Patientinnen und Patienten. Ein wichtiges Steuerungselement für die Niederlassungsentscheidung als Hausarzt wird hier sehenden Auges zunichte gemacht.

(24.08.2010)

Veröffentlicht am 25.08.2010

 
 

SPD-Gesundheitspolitikerin hofft, dass für Bayern nun Minister Söder nach deutlicher Aufforderung seitens der CDU an die Länder in die Gänge kommt

Die SPD-Gesundheitspolitikerin Sabine Dittmar begrüßt den Vorstoß der Bundesregierung, bundesweite Hygienevorschriften für Krankenhäuser auf den Weg zu bringen. "Seit langem mahnen wir schon für Bayern eine Hygiene-Verordnung an, letztmals in der Plenardebatte des Bayerischen Landtags vor der Sommerpause. Immer wieder wurden wir von Minister Söder vertröstet, dies sei in Arbeit oder lapidar damit abgespeisst, dies sei alles über das Infektionsschutzgesetz geregelt", stellt die SPD-Landtagsabgeordnete fest.

Dittmar:

Ich kann dem gesundheitspolitischen Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Jens Spahn, nur recht geben, wenn er jetzt feststellt, dass die zuständigen Länder hier ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben. Ich kann im Interesse der bayerischen Patientinnen und Patienten nur hoffen, dass Minister Söder nun nach Aufforderung durch eigene Parteifreunde etwas schneller in die Gänge kommt.

(24.08.2010)

Veröffentlicht am 24.08.2010

 

- Zum Seitenanfang.