RHÖN
Nach Anfrage von Sabine Dittmar: Innenminister Joachim Herrmann kündigt Änderung der bisherigen Praxis an
Die braunen Biosphärenreservatsschilder, die in Hessen und Thüringen üblicherweise an den Ortsschildern der Rhöngemeinden zu finden sind, werden nun auch in der bayerischen Rhön geduldet. Das vermeldete am Donnerstagmittag die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Dittmar aus München. Demnach hat Innenminister Joachim Herrmann angekündigt, die Schilder künftig zu dulden.
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Nachdem vor einigen Tagen in einem Artikel dieser Zeitung unter dem Titel „Rebellion an den Ortsschildern“, darüber berichtet worden war, dass sich einige Rhöner Bürgermeister nicht mehr an das Verbot halten und die Schilder angebracht hätten, wurde die Maßbacher Abgeordnete aktiv.
Sie führte zunächst einige Gespräche mit Rhöner Bürgermeistern und stellte dann zur aktuellen Sitzungswoche des Landtags die Anfrage, warum die Gemeinden in Hessen und Thüringen auf ihre Lage im Biosphärenreservat am Ortsschild hinweisen dürften und die in Bayern nicht. Weiter fragt Dittmar, ob diese Möglichkeit zur Imagesteigerung der Gemeinden nicht auch über eine Ausnahmeregelung ermöglicht werden könnte.
Die Anfrage mit der Antwort des Ministers (klicken)
Im Büro der Abgeordneten war man von dieser Antwort überrascht und verwundert, aber eine Nachfrage im Ministerium brachte die Bestätigung, die Schilder dürfen tatsächlich hängen bleiben. Entsprechend zufrieden zeigte sich SPD–Frau Dittmar, dass damit eine unbürokratische Lösung für diese Imagesteigerung der Rhöndörfer und der Region gefunden worden sei.
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